PHOTOVOLTAIK SEIT 1986

Schiestlhaus am Hochschwab

Im Jahr 2001 begannen wir gemeinsam mit einer Planungsgruppe mit der Entwicklung des Energieversorgungssystems für das neue Schiestlhaus am Hochschwab. Durch die Ausführung als Passivhaus wird der Wärmebedarf fast zur Gänze aus inneren Wärmequellen sowie durch Sonneneinstrahlung bereitgestellt.

Die im Passivhausbau üblichen Lüftungsanlagen erhöhen jedoch den Bedarf an elektrischer Energie. Daher war es notwendig ein effizientes und leistungsstarkes Energieversorgungssystem einzusetzen, welches auch unter den schwierigen hochalpinen Bedingungen beste Ergebnisse erzielt.

Modulares System und Photovoltaik

Herzstück des modularen Systems sind 3 bidirektionale Batteriewechselrichter, welche zu einem 3-phasigen System (3x400V) verschalten sind. Diese Geräte übernehmen das gesamte Energie- und Lastmanagement des Inselsystems. Die Wechselrichter bilden je nach Bedarf das "Mutternetz" oder synchronisieren sich auf das BHKW. Die von den Modulen umgewandelte Sonnenenergie wird mit Hilfe von 4 Netzwechselrichtern in das Inselnetz eingespeist. Eine Besonderheit stellen die semitransparenten Module dar, welche im Bereich der Fassade eingesetzt wurden.

Pflanzenöl – BHKW

Als Unterstützung für das Photovoltaiksystem dient ein BHKW, welches mit reinem Pflanzenöl betrieben wird. Da alle Transporte zur Schutzhütte nur mit dem Hubschrauber durchgeführt werden können und das Schiestlhaus mitten im Quellschutzgebiet der Wiener Hochquellleitung liegt, kann dadurch das Risiko von Umweltschäden ausgeschlossen werden.

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